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Praxiswissen · Technik vor Ort

Strom und Akku: wie ein Roboter-Einsatz wirklich geplant wird

Humanoider Event-Roboter Unitree G1

Die häufigste Frage bei Roboter-Auftritten hat nichts mit Technik zu tun, sondern mit Planung: Kann der Roboter „den ganzen Tag laufen“? Ja — wenn Akkuwechsel und Steckdose mitgedacht sind. Wie das in der Praxis aussieht.

Humanoider Roboter mit Operator für Messe, Firmenevent und Promotion. Auftritt 1–2 Std. ab 1.500 € zzgl. USt. — Anreise, Aufbau und Versicherung inklusive.

Unverbindlich · Antwort meist innerhalb von 24 Stunden

Erwähnt in

  • ARD Mediathek
  • TAG24
  • Berliner Zeitung

Gebucht u. a. von

  • First Class Concept
  • SZ-Fahrradfest Dresden
  • stRONg VisiON
  • Müller-Zeiner
  • ZCG
  • Hogeschool VIVES
  • Brains on Silicon

Die Zahl, um die es geht

Ein humanoider Roboter der G1-Klasse läuft rund anderthalb bis zwei Stunden aktiven Betrieb pro Akku. „Aktiver Betrieb“ heißt: gehen, gestikulieren, sprechen, auf Menschen reagieren. Stehen und warten verbraucht weniger, aber nicht null.

Der Akkuwechsel selbst dauert zwei bis drei Minuten, und während ein Akku im Roboter arbeitet, lädt der zweite. Deshalb ist die Laufzeit pro Akku für Ihre Planung kaum entscheidend: Der Roboter ist im durchgehenden Betrieb, so lange Ihre Veranstaltung dauert — auch einen ganzen Messetag oder mehrere Tage hintereinander.

Durchgehend präsent, mit gesetzten Höhepunkten

Technisch ist keine Unterbrechung nötig: Der Roboter bleibt vor Ort, der Operator tauscht den Akku in einer ruhigen Minute. Dramaturgisch kann es sich trotzdem lohnen, einzelne Momente bewusst zu setzen — Begrüßung zur Öffnung, Bühnenauftritt, Fotofinale. Solche Höhepunkte erzeugen jedes Mal neu einen Auflauf und geben Ihrem Team die Chance, Besucher gezielt darauf hinzuweisen.

Ob Sie solche Momente möchten, entscheiden Sie; der Normalfall ist durchgehende Präsenz. Auf Messen legt man Höhepunkte gern auf die Stoßzeiten, bei Abendveranstaltungen auf Empfang, Programmpunkt und späten Abend.

Was die Location bereitstellen muss

Der Bedarf ist unspektakulär: eine gewöhnliche Schuko-Steckdose in erreichbarer Nähe der Auftrittsfläche. Kein Starkstrom, kein Sonderanschluss. Wichtig ist die Nähe — Ladegeräte gehören nicht ins Publikum, sondern in den Rückzugsbereich.

Auf Festplätzen und bei Open-Air-Veranstaltungen läuft die Versorgung oft über Generatoren oder Verteiler. Das funktioniert, sollte aber vorab abgestimmt werden: Wir brauchen zu wissen, ob die Stromversorgung durchgehend anliegt oder mit dem Bühnenprogramm zusammen abgeschaltet wird. Der zweite Fall ist schon vorgekommen.

Dazu kommt ein kleiner, trockener Bereich abseits der Gäste — Zeltabteil, Container, Backstage-Ecke, Lagerraum. Dort werden Akkus gewechselt und Technik vorbereitet, ohne dass fünfzig Neugierige zuschauen.

Transport der Akkus: was rechtlich gilt

Lithium-Ionen-Akkus sind Gefahrgut. Für den Straßentransport gilt das ADR-Regelwerk; Akkus, die zusammen mit dem Gerät transportiert werden, fallen unter UN 3481 und werden entsprechend verpackt und gekennzeichnet befördert. Das ist Sache des Dienstleisters, nicht des Veranstalters — aber es ist ein guter Prüfstein: Wer auf die Frage nach dem Akkutransport nur mit den Schultern zuckt, fährt vermutlich auch sonst auf Sicht.

Seit Februar 2024 gilt zudem die EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542, die Kennzeichnung, Sorgfaltspflichten und Rücknahme von Batterien neu regelt. Für Sie als Veranstalter ändert sich dadurch nichts im Ablauf, wohl aber für den Anbieter, der die Akkus beschafft und entsorgt.

Praktische Folge für die Planung: Ersatzakkus sind kein Extra, das man wegverhandelt. Sie sind der Grund, warum ein Auftritt am Nachmittag noch stattfindet.

Winter, Kälte und lange Abende

Kälte kostet Laufzeit. Bei Weihnachtsmärkten und Winterveranstaltungen im Freien wird der Akku deshalb häufiger gewechselt, und der Rückzugsbereich sollte beheizt oder zumindest windgeschützt sein. Wer eine Weihnachtsfeier im Zelt plant, sollte das früh sagen — es ändert die Zahl der Wechsel, nicht die Machbarkeit.

So sieht ein Einsatz aus

Eigene Aufnahmen, keine Renderings — vom Kommunikationskongress in Berlin bis zur Dresdner Schlössernacht, über die ARD Mediathek und TAG24 berichteten. Zum Einsatzbericht

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Häufige Fragen

Kann der Roboter einen ganzen Tag durchgehend laufen?

Ja. Ein Akku trägt etwa zwei Stunden, je nach Intensität von Gehen und Tanzen. Der Wechsel dauert zwei bis drei Minuten, der zweite Akku lädt parallel — so ist durchgehender Betrieb über einen ganzen Veranstaltungstag möglich, auch mehrere Tage hintereinander.

Welchen Stromanschluss brauchen wir?

Eine normale Schuko-Steckdose in der Nähe der Auftrittsfläche genügt. Kein Starkstrom. Bei Generatorbetrieb im Freien stimmen wir vorab ab, ob die Versorgung durchgehend anliegt.

Muss der Auftritt in Abschnitte aufgeteilt werden?

Nein. Der Roboter ist durchgehend im Einsatz, der Akkuwechsel dauert zwei bis drei Minuten. Wenn Sie möchten, setzen wir zusätzlich Höhepunkte wie Begrüßung, Bühnenmoment oder Fotofinale — passend zu Ihrem Programm und den Stoßzeiten.

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